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Neue Namen der Block Storage Performance-Klassen: Essential, Balanced und Performance

Abstraktes Bild mit Würfeln und einer Person

Heißt eine Storage-Klasse „HDD“, greift man intuitiv zur nächsten Option – dabei ist sie für Backups und Archive oft die beste Wahl. Namen, die Hardware beschreiben statt Funktion, führen in die Irre. Deshalb benennen wir die Block Storage Performance-Klassen um.

In neu angelegten Virtual Data Centers (VDCs) und in der Cloud API von IONOS Cloud heißen die drei Klassen jetzt Essential, Balanced und Performance.

Warum Hardware-Namen für Block Storage Performance-Klassen nicht mehr passen

HDD und SSD beschreiben Speichermedien, nicht die Rolle, die eine Storage-Klasse im Betrieb übernimmt. Entscheidend für die richtige Wahl sind Latenz, Durchsatz und IOPS, passend zum jeweiligen Workload. Hardware-Namen können dabei irreführend sein: „HDD“ klingt nach veralteter Technik, ist aber für Backups und Archive oft die wirtschaftlichste Wahl. „Premium“ suggeriert die sicherste Option, obwohl viele Workloads diese Leistung schlicht nicht brauchen.

Essential, Balanced und Performance: Welche Block-Storage-Klasse passt?

Die neuen Namen beschreiben die Rolle jeder Klasse statt ihrer Technik. Das erleichtert die Auswahl und erlaubt es, die Plattform weiterzuentwickeln, ohne die Namen erneut zu ändern.

  • Essential (bisher HDD) – kosteneffiziente Kapazität für Daten ohne hohe Latenzanforderungen: Backups, Archive, Cold Storage und Batch-Workloads. Bandbreite und IOPS bleiben unabhängig von der Volume-Größe stabil.
  • Balanced (bisher SSD Standard) – die skalierbare Allround-Lösung, deren Leistung mit der Volume-Größe wächst. Sie ist die verlässliche Standardwahl für General-Purpose-VMs und die meisten Produktiv-Workloads.
  • Performance (bisher SSD Premium) – für die anspruchsvollsten Workloads und die höchsten IOPS im Portfolio.

Was sich für bestehende und neue VDCs ändert

Die Umbenennung betrifft ausschließlich neu angelegte VDCs. Bestehende VDCs behalten ihre gewohnten Klassen HDD, SSD Standard und SSD Premium ohne Migration und ohne Ausfallzeit. Die Leistung bleibt in beiden Fällen identisch.

In bestehenden VDCsIn neuen VDCs
HDDEssential
SSD StandardBalanced
SSD PremiumPerformance
Gleiche Performance, neue Namen – die Zuordnung der Klassen auf einen Blick.

Was die Umbenennung für Cloud API, Terraform und Data Center Designer bedeutet

Für bestehende VDCs ändert sich nichts. Laufende Volumes und hinterlegte Konfigurationen bleiben unverändert, und bestehende Skripte (z. B. Terraform) funktionieren wie zuvor. Neue VDCs entstehen mit den neuen Performance-Klassen. Die passenden Werte stehen in der Cloud API und im Data Center Designer bereit. Wer sich frühzeitig zukunftssicher aufstellen möchte, stellt seine Skripte für neue VDCs schon heute auf das neue Format um.

Auswahl der Block Storage Performance-Klassen Essential, Balanced und Performance beim Anlegen eines neuen VDC im IONOS Data Center Designer
Block Storage Performance-Klassen im IONOS Data Center Designer (DCD)

Auswirkungen auf API, Terraform und DCD

Laufende Volumes und bestehende Konfigurationen bleiben unverändert. Terraform-Skripte für bestehende VDCs funktionieren wie bisher. Für neue VDCs stehen die neuen Klassen-Bezeichnungen in der Cloud API und im Data Center Designer bereit. Wer Skripte für neue VDCs schreibt, sollte direkt das neue Format verwenden.

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